Eine fiktive Studie mit dem Titel 'The Law After Tomorrow' wirft einen Blick auf die Zukunft der Justiz zwischen 2026 und 2050. Sie beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Rechtsarbeit grundlegend verändern könnte.

Die Studie stellt die Frage, welche KI-Tools Kanzleien in den kommenden Jahren anschaffen werden und ob Gerichte den Einsatz dieser Technologien zulassen. Im Mittelpunkt steht die Transformation der Aufgaben von Anwälten und Richtern.

Demnach könnten Richter in Zukunft primär die von KI-Systemen erarbeiteten Urteile und Empfehlungen überprüfen, anstatt diese selbst zu formulieren. Dies würde eine Verschiebung von der aktiven Entscheidungsfindung zur Überwachung bedeuten.

Für den DACH-Raum bedeutet dies, dass sich Kanzleien und Gerichte frühzeitig mit den ethischen, rechtlichen und praktischen Implikationen dieser Entwicklung auseinandersetzen müssen. Die Akzeptanz von KI-gestützten Urteilen in der Bevölkerung ist dabei ein entscheidender Faktor.

Die Studie betont, dass die Rolle des Menschen im Rechtssystem nicht verschwinden wird, sich aber stark wandeln könnte. Es geht darum, wie Mensch und Maschine optimal zusammenarbeiten, um Gerechtigkeit zu gewährleisten.

Quelle: abovethelaw.com, Stand: 2026-05-14.