Die Elektronische Patientenakte, kurz ePA, ist eine digitale Sammlung von Gesundheitsdaten. Sie soll Patienten und Ärzten helfen. Die ePA enthält wichtige Informationen wie Behandlungen und Medikamente. Künstliche Intelligenz (KI) könnte diese Daten nutzen. KI-Systeme könnten Diagnosen schneller machen oder Therapien verbessern. In Deutschland kommt diese Idee aber nur langsam voran.

Das langsame Tempo der ePA ist ein großes Problem. Es bremst neue Ideen und Entwicklungen. Wenn die ePA nicht gut funktioniert, können KI-Systeme ihre Vorteile nicht zeigen. Für Patienten bedeutet das längere Wartezeiten bei Diagnosen. Unternehmen können kaum neue Geschäftsmodelle entwickeln. Diese Modelle würden auf intelligenten Gesundheitsdaten basieren. Deutschland verliert so den Anschluss an die digitale Medizin.

Beim parlamentarischen Abend der E-Rezept-Enthusiasten wurde klar: Die ePA kommt nur langsam voran. Vertreter aus der Politik und der Gematik sprachen über den langsamen Ausbau. Die Gematik ist der Betreiber der ePA. Das Potenzial für KI-Anwendungen ist sehr groß. Doch es fehlt an Geschwindigkeit und Einigkeit. Viele digitale Gesundheits-Chancen bleiben ungenutzt. Andere Länder sind hier schon weiter.

Für Sie als Privatperson bedeutet der langsame ePA-Ausbau verpasste Möglichkeiten. Stellen Sie sich vor, eine KI könnte Ihre Patientendaten schnell prüfen. Sie könnte Ärzte auf mögliche Risiken hinweisen, bevor es zu spät ist. Oder sie würde Ihnen helfen, den besten Spezialisten zu finden. Ohne eine funktionierende ePA bleiben diese Vorteile nur ein Wunsch. Ihre Gesundheitsdaten liegen weiter verteilt und werden nicht genutzt.

Unternehmen, besonders neue Firmen im Gesundheitsbereich, haben große Schwierigkeiten. Wer neue KI-Lösungen entwickeln will, findet in Deutschland kaum eine Grundlage. Diese Lösungen würden auf Patientendaten basieren. Das bremst die Entwicklung neuer Diagnose-Tools. Auch personalisierte Therapien oder bessere Verwaltungssoftware entstehen so langsamer. Andere Länder haben eine bessere digitale Infrastruktur. Sie ziehen vorbei und sichern sich den Vorsprung im Markt für KI im Gesundheitswesen.

Trotz der Schwierigkeiten bietet eine voll funktionierende ePA große Chancen. Sie könnte die Behandlungsqualität deutlich verbessern. Ärzte bekämen einen schnellen Überblick über die gesamte Krankengeschichte. KI könnte Muster in den Daten erkennen, die ein Mensch nicht sieht. Das spart Zeit und Geld. Im Notfall kann es sogar Leben retten. Für Entwickler entsteht ein Markt für spezielle KI-Assistenten und Analyse-Tools.